Lizenzverwaltung im Cloud-Admin
Berechtigte Plattformadministratoren von HandyCafe verwalten den kommerziellen Zugang eines Kunden auf der Kundendetailseite. Die Seite beginnt mit einer Kontoübersicht, dem Profilstatus, dem Live-Verbindungsstatus und der Anzahl der Genesis-Lizenzen. Zu jeder Genesis-Lizenz gehört eine Vorgangskarte mit dem aktuellen Tarif, den PC- und Konsolenlimits, dem KI-Guthaben, dem Mitgliederguthaben, dem Zugang zu Zusatzmodulen und dem Stripe-Status.
Legacy- und Beta-Werkzeuge liegen in einem eigenen ausklappbaren Abschnitt. Ping-Aktivität und Profiländerungen finden Sie unter Diagnose und Änderungsverlauf. So bleibt der aktuelle Genesis-Ablauf sichtbar, ohne dass ältere Support-Werkzeuge entfallen.
Alle Genesis-Lizenzen anzeigen
Öffnen Sie Lizenzen im internen Admin-Dashboard. Die Registerkarte Genesis ist standardmäßig geöffnet und listet ausschließlich aktuelle Free- und Genesis-Tarife auf. Historische Beta-Zuteilungen bleiben in der separaten Registerkarte Beta.
Die Übersichtskarten zeigen die Gesamtzahl der Lizenzen sowie die Zahl der aktiven, bezahlten und kostenlosen Lizenzen. Die Liste lässt sich nach Café, Konto, E-Mail, Tarif oder Lizenzschlüssel durchsuchen. Administratoren können zusätzlich nach Tariftyp oder Status filtern. Jede Zeile zeigt Kapazität, Zugang zu Cloud und Kafeteria, KI-Guthaben, Gültigkeit und Status. Mit Verwalten öffnen Sie den Kundenarbeitsbereich für Tarif-, Dienst-, Guthaben- und Abrechnungsvorgänge.
Die erste Genesis-Lizenz anlegen
Hat ein Konto noch keine Genesis-Lizenz, zeigt die Kundendetailseite statt eines leeren Ergebnisses ein Formular zur Lizenzerstellung. Wählen Sie einen aktiven Genesis-Tarif und ein in der Zukunft liegendes Ablaufdatum. Prüfen Sie Tarif, Ablaufdatum und Land im Bestätigungsdialog. Mit Lizenz erstellen weisen Sie die Lizenz direkt dem Kundenkonto zu.
Vor der Erstellung müssen im Konto ein Café-Name und ein Land hinterlegt sein. Über Profil bearbeiten ergänzen Sie fehlende Angaben. Der Tarif legt sowohl das PC-Limit als auch das Konsolenlimit fest. Das gewählte Ablaufdatum gilt bis zum Ende dieses UTC-Tages.
Verfügbare Vorgänge
- Genesis-Tarif zuweisen. Manuelle Lizenzen erhalten die Kapazität und das Ablaufdatum des gewählten Tarifs. Für über Stripe verwaltete Abonnements gelten die üblichen Regeln für Upgrade und Downgrade, einschließlich sofortiger Belastungen oder geplanter Wechsel.
- Cloud und Kafeteria verwalten. Die Cloud-Berechtigung wird auf der Lizenz aktualisiert. Beim Aktivieren von Kafeteria wird zusätzlich der passende Mandant auf
handy.cafebereitgestellt oder reaktiviert; beim Deaktivieren wird dieser Mandant stillgelegt. Die beiden Dienste werden niemals synchronisiert, während eine Datenbanksperre gehalten wird. - KI-Guthaben gutschreiben. Der Bereich für Guthabenvorgänge zeigt das aktuelle KI-Guthaben der gewählten Lizenz an, bevor ein Administrator eine Aufladung einträgt. Die Gutschrift fügt der KI-Geldbörse ein vorausbezahltes USD-Guthaben hinzu und schreibt einen Audit-Eintrag.
- Mitgliederguthaben gutschreiben. Fügt dem HandyCafe-Mitgliedskonto mit derselben E-Mail-Adresse ein Bonusguthaben hinzu. Der Vorgang ist nicht verfügbar, wenn kein passendes Mitglied vorhanden ist.
- Nächstes Abrechnungsdatum ändern. Bei Stripe-Abonnements wird das Datum in Stripe aktualisiert und anschließend mit dem lokalen Abonnement und der Lizenz abgeglichen. Ein geplanter Tarifwechsel muss zuvor storniert werden.
- Eine Zahlung erstatten. Ein Administrator wählt eine erstattungsfähige Stripe-Belastung aus, wählt einen Stripe-Grund, gibt eine verpflichtende interne Begründung ein und bestätigt die Rückerstattung. Die Rückerstattung kündigt das Abonnement nicht und entzieht auch nicht den Zugang zum Produkt.
Sicherheits- und Auditverhalten
Jede verändernde Aktion muss im Dashboard bestätigt werden. Folgenschwere Backend-Vorgänge sind durch den Admin-API-Schlüssel geschützt, prüfen die Zugehörigkeit der Stripe-Belastungen und schreiben einen Audit-Eintrag in ein Protokoll, das ausschließlich ergänzt und niemals verändert wird. Die Zahlungshistorie wird nur auf Anforderung geladen und bleibt auf die jüngsten Belastungen begrenzt. Rückerstattungen verwenden einen eindeutigen Idempotenzschlüssel, damit versehentliche Doppeleinreichungen ausgeschlossen sind.
Verfügt eine alte Lizenz über keinen wiederherstellbaren Klartextschlüssel mehr, bricht die automatische Kafeteria-Bereitstellung sicherheitshalber ab und das Dashboard meldet, dass ein Administrator zuerst die Anmeldedaten der Lizenz klären muss.
Länderpräfixe in Lizenzschlüsseln
Neue kontogebundene Lizenzschlüssel verwenden den zweistelligen Ländercode aus dem vollständig ausgefüllten Kundenprofil, etwa GEN-TR-... für eine vom Administrator erstellte Genesis-Lizenz oder HC-TR-... für eine tarifneutrale Kontolizenz. Die Erstellung durch den Administrator bricht ab, wenn im Profil kein gültiges Land hinterlegt ist. Das System erzeugt niemals einen neuen Schlüssel der Form GEN-XX-... oder HC-XX-....
Wird das Länderfeld einer bestehenden Lizenz geändert, tauscht das System deren aktiven Schlüssel nicht stillschweigend aus. Administratoren müssen die Länderkorrektur und den Schlüsselwechsel aufeinander abstimmen, weil der installierte Server sich nach einer Änderung seiner Anmeldedaten erneut anmelden muss.